Wie auf der Seite Wer „muss“ mir zuhören erklärt, hast Du als Einwohnerin oder Einwohner das Recht, Dein Anliegen vorzutragen.

Im Juli 2018 hat der Gesetzgeber des Landes Brandenburg, also der Landtag, die Kommunalverfassung dahingehend geändert, dass Kinder und Jugendliche nicht nur gehört werden sollen, wenn sie von sich aus den Weg zu den Gremien der Gemeindevertretung oder den Ortsbeiräten finden, sondern immer dann, wenn eine anstehende Entscheidung ihre Belange betrifft.

§ 18a der Kommunalverfassung des Landes Brandenburg
Beteiligung und Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen
(1) Die Gemeinde sichert Kindern und Jugendlichen in allen sie berührenden Gemeindeangelegenheiten Beteiligungs- und Mitwirkungsrechte.
(2) Die Hauptsatzung bestimmt, welche Formen zur eigenständigen Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen in der Gemeinde geschaffen werden. Kinder und Jugendliche sind an der Entwicklung der Formen angemessen zu beteiligen.
(3) Die Gemeindevertretung kann einen Beauftragten für Angelegenheiten von Kindern und Jugendlichen benennen. Für den Beauftragten gilt § 18 Absatz 3 entsprechend.
(4) Bei der Durchführung von Planungen und Vorhaben, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen berühren, soll die Gemeinde in geeigneter Weise vermerken, wie sie die Beteiligung nach Absatz 1 durchgeführt hat.

Der zweite Absatz soll sicherstellen, dass Kinder und Jugendliche bereits bei Erarbeitung der Formen der Beteiligung richtig mitmischen dürfen, ja sogar sollen.

Aber was für Formen gibt es überhaupt und was heißt Beteiligung?

Das sind sehr kluge und berechtigte Fragen, die nicht so einfach und schnell in drei Sätzen beantwortet werden können. Schaue Dich am besten mal bei KiJuBB um.